Sonnenschutz – don’t care? Sun care!

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Noch in der Generation meiner Mutter war der Sonnenschutz kein Thema mit Priorität. Ein typisches Bild von damals waren sich in der Sonne räkelnde Körper am Meer, nicht selten vom intensiven Sonnenbad Mittel- bis Dunkelrot gefärbt. Der Satz „in zwei Tagen wird daraus ein schönes Braun“, ist meiner Mutter bis heute gut in Erinnerung geblieben. Wer Kinder hat, weiß am besten, wie ernst das Thema heute genommen wird. Schon im Kindergarten werden die Kleinen dazu angehalten, sich vor der Sonne zu schützen und immer mit einer Sonnenmilch eingecremt im Freien zu spielen.

Die Zeiten haben sich geändert – und das zu Recht! Natürlich brauchen wir das Sonnenlicht, aber wissenschaftliche Erkenntnisse haben uns vorsichtiger im Umgang mit ihm werden lassen.

 Wozu brauchen wir die Sonne?

Sonnenstrahlen schenken uns Wärme, sie fördern die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin, erhöhen unser Wohlbefinden und steigern die Leistungsfähigkeit. Sie ermöglichen die Vitamin D-Synthese in der Haut, was sich wiederum positiv auf das Immun- und Nervensystem sowie den Stoffwechsel auswirkt. Deshalb werden z.B. Hautkrankheiten wie Neurodermitis damit behandelt.

 Was sind Sonnenstrahlen?

Das Sonnenlicht besteht aus verschiedenen Wellen, mit unterschiedlichen Wellenlängen. Je kürzer die Welle ist, desto höher der Energiegehalt und desto gefährlicher die Strahlung. Langwelliges Licht ist weniger gefährlich, weil wir es sehen und als Wärmestrahlung wahrnehmen.

Wichtig für uns ist die mittel- bis kurzwellige ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung), da sie hautphysiologisch wirksam ist: Sie wird in drei Bereiche unterteilt: UV-A, B und C. Die gefährlichste von ihnen, ist die kurzwellige UV-C-Strahlung, die glücklicherweise komplett durch die Atmosphäre gefiltert wird. UV-B-Strahlung kann zwar Sonnenbrand verursachen, ist aber auch zur Bildung von Vitamin D erforderlich. UV-A Strahlung bräunt die Haut, ist aber auch für deren Alterung verantwortlich.

 Beachten Sie, dass Sie nicht 100% geschützt sein können. Etwas UV-Strahlung erreicht Sie immer.

Beachten Sie, dass Sie nicht 100% geschützt sein können. Etwas UV-Strahlung erreicht Sie immer.

Das sind dann auch die Schattenseiten des Sonnenlichts

UV-A und UV-B Strahlung sind also auch für Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und andere Erkrankungen der Haut verantwortlich.

Solche Hautreaktionen entstehen z.B. indem Sonnenstrahlen zu viele freie Radikale in der Haut erzeugen, die zu unkontrollierten Kettenreaktionen neigen. Die Folge: Sonnenbrand.

Was können wir tun, um Sonnenbrand zu entgehen?

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Sonnenschutz natürlich! Dabei ist es gleich ob man Creme, Gel, Sticks oder Milch verwendet. Wichtig ist, dass die Produkte effektiv vor UV-A- und UV-B-Strahlung schützen und sich dabei nicht verändern.

Richtig gut wird der Sonnenschutz, wenn er mit Oxidationsschutz kombiniert wird und die Haut in der Sommerhitze vor dem Austrocknen schützt.

Zudem kann man die Haut nach dem Sonnenbaden mit einer Apres-Sun-Pflege wieder ins Gleichgewicht bringen. Diese Pflegeprodukte haben meist eine kühlende und feuchtigkeitsspendende Wirkung. Darüber hinaus gewährleisten sie, dass die Haut Ihre gesunde Bräune länger behält.

Bräune ade?

Für eine schön gebräunte Haut ohne Sonne gibt es die Self Bronzer – selbstbräunende Cremes für Gesicht und Körper.

Vor der Anwendung im Gesicht und am Körper sollte immer ein Peeling verwendet werden, damit die Haut vor dem Auftragen schön glatt und die Tönung gleichmäßig wird. Auf behaarten Körperpartien kann es vorkommen, dass sich der Selbstbräuner nicht gleichmäßig verteilen lässt. Deshalb vor der Anwendung rasieren.

Den Bronzer immer gleichmäßig und nicht punktuell auftragen, dann sanft einmassieren. Zudem sollte man ihm Zeit geben, dass er gründlich einzuziehen kann. Die Hände nach der Anwendung gründlich reinigen. Anfangs sollte der Self Bronzer täglich aufgetragen werden, ist der gewünschte Ton erreicht, genügt alle zwei bis drei Tage eine Auffrischung.

Und wie geht‘s weiter?

Über Sonnenschutz wissen wir heutzutage viel mehr als früher, deswegen hat sich auch das Verständnis hierfür grundlegend geändert.

Doch wohin führt der weitere Weg? Es ist vor allem die Kosmetikbranche gefragt, deren Anforderungen Innovationspotential für die Hersteller schaffen und diese zu Verbesserungen antreibt.

Es bleibt also spannend!