Was macht Obst so lecker?

Besonders leckeres Obst, wie Brombeeren oder Himbeeren sind auch besonders reich an Fruchtsäuren. Denn die Natur macht schon lange, was die molekulare Küche gerade für sich entdeckt: Unterschiedliche Geschmackssensationen wie süß und sauer im richtigen Maße zu kombinieren.

Fruchtsäuren können aber noch mehr: chemisch peelen

Die meisten Fruchtsäuren sind so genannte alpha-Hydroxysäuren oder kurz AHAs. Dazu gehören organische Säuren wie Glycol-, Milch-, Apfel-, Wein- und Zitronensäure. Im Sauren, wenn sie nicht als Salz, sondern als Säure vorliegen, kann man damit Peelings durchführen. Allerdings braucht man ziemlich viel davon: Für ein tiefes Peeling muss man 70% Glycolsäure 3-30 Minuten einwirken lassen. Selbst für ein oberflächliches Peeling sind noch 20-40% Glycolsäure erforderlich, die 1-2 Minuten einwirken müssen. Das heißt, mit weniger als 10% Glycolsäure sind kaum chemische Peelingeffekte zu erreichen.

 

Peeling: chemisch muss nicht sein, wenn es physiologisch geht

Aber wer will sich schon chemisch der Barriere entledigen, wenn ein Peeling mit AHAs auch physiologisch geht: Dazu werden die Salze von AHAs in kosmetischen Formulierungen eingesetzt. In dieser Form stärken sie die Barriere und erhöhen das Wasserbindevermögen im Stratum Corneum. Infolgedessen steigt die Enzymaktivität und die äußersten Corneocyten werden schneller und physiologisch abgelöst.

Tipp:     Unterstützen Sie die Verfeinerung des Hautbilds mit der Ferment Schälung mit einer Behandlung bei Ihrer Kosmetikerin. Denn die Ferment Schälung im Institut und das Active Concentrate AHA Biofruit Complex zu Hause ergänzen sich perfekt.

Für eine schöne, glatte und ebenmäßige Haut.

Ihre Verena Eckstein

Ein starkes Stück für die Haut

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Cholesterin stärkt die Barriere, ...

Cholesterin sorgt nicht nur für Aufregung – es stärkt auch die Barriere. Dazu wird es in die Lipidschichten zwischen den Corneocyten eingebaut und trägt dazu bei, dass deutlich weniger Wasser über die Haut abgegeben wird. Nimmt man nach einer Cholesterin Pflege Flüssigkeit zu sich, wird die Haut so gut mit Feuchtigkeit versorgt, dass sogar kleine Fältchen verschwinden. Aus diesem Grund basieren unsere Cremes der ersten Stunde, wie etwa die Biocor Supreme, bis heute auf Lanolin, das mit Cholesterin angereichert ist.

 

…  treibt den Blutdruck in die Höhe ...

Weil das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit dem Cholesterinspiegel im Blut steigt, hat man intensiv nach Möglichkeiten gesucht, den Pegel zu senken und wurde bei pflanzlichen Sterolen fündig. Sie sind mit Cholesterin verwandt und können den Cholesterin Pegel um bis zu 15% senken, wenn man täglich 3g davon zu sich nimmt. Mehr darf es aber nicht sein, weil die Phytosterole in höheren Dosen Cholesterin-ähnliche Wirkung haben.

 

Tipp:    Mit einer gesunden Ernährung lässt sich der Cholesterinspiegel wesentlich effektiver senken. Deshalb sind Phytosterole in Nahrungsergänzungsmitteln eigentlich nur etwas für Hochrisikopatienten.

 

… und lässt sich prima durch Phytosterole ersetzen!

Dass sich Phytosterole wie Cholesterin verhalten, limitiert zwar deren Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel, kommt ihnen aber bei der Hautpflege zugute: Die meisten Phytosterole können genauso wie Cholesterin Zellmembranen stabilisieren und deren Durchlässigkeit für Wasser herabsetzen. Das gilt auch für die Membranstrukturen in der Barriere.

Ist die Barriere dicht, kann nichts von außen Eindringen und die Durchfeuchtung der Haut ist optimal. Dadurch haben die Zellen Wohlfühlbedingungen zum physiologischen Teilen oder kosmetischer ausgedrückt: zur Regeneration. Deshalb gehören Phytosterole zu unseren wichtigsten Anti-Aging Wirkstoffen für anspruchsvolle oder reife Haut, wie etwa im Beautipharm® Body Balm Supreme. Lassen Sie Ihre Haut die ganze Kraft der Sterole spüren. Sie wird es Ihnen danken.

Für eine gesunde, schöne und glatte Haut – zu jeder Zeit - ganz unabhängig vom Alter.

Verena Eckstein

beta Glucan

Was haben leckere Shitake Pilze mit meiner Pflege gemeinsam?   -   Beide enthalten Glucane

 

Heilkräfte der Shitake Pilze

Einige Speisepilze, wie der Shitake Pilz, werden bereits seit tausenden von Jahren aufgrund ihrer Heilkräfte verwendet. Das umfangreichste Wissen über deren Wirksamkeit ist von der traditionellen chinesischen Medizin überliefert. Darüber hinaus geben uns heute Ergebnisse modernster Forschung tiefere Einblicke in diesen faszinierenden Pilz:

Shitake enthält aus Glucose bestehende Glucane, die unserem Körper eine Botschaft übermitteln. Auf der Haut teilt beta Glucan dem Immunsystem mit, dass es durch eine Störung in der Barriere eindringen konnte. Danach trifft das Immunsystem Maßnahmen, damit diese Lücke sofort geschlossen wird. Aus diesem Grund eignen sich Glucane, wie beispielsweise beta-Glucan hervorragend zur Pflege einer Haut, die rissig oder brüchig ist und dadurch zu Mikroverletzungen neigt. - Einer häufigen Ursache empfindlicher Haut.

 

Pflegetipps mit beta Glucan

Aufgrund des hohen Anteils an beta Glucanen ist die SENSITIVE Linie von Doctor Eckstein BioKosmetik® optimal für eine empfindliche Haut. Sie kann aber auch nach einer Cortisonbehandlung oder bei Neigung zu Schuppenflechte verwendet werden.

Sie wollen unsere Pflegetipps testen?

Hier erfahren Sie mehr über unsere speziell für empfindliche Haut entwickelte SENSITIVE Linie.

Für eine gesunde Haut und zeitlose Schönheit.

Verena Eckstein

 

P.S.:

Unser Immunsystem bereitet sich auf Infektionen vor, indem es, wie bei einer Impfung, mit Bestandteilen von Erregern trainiert.  Arena ist unser Verdauungsorgan – Sparringspartner sind die Bestandteile unserer Nahrung.

Durch Polysaccharide wie beta Glucane wird das Immunsystem auf viele Krankheitserreger vorbereitet. Deshalb ist der beta Glucan-reiche Shitake Pilz so gesund.

Mein Tipp:

Die Pilze in Butter schmoren, und anschließend mit Honig karamelisieren. Das macht jeden Salat zum Traum und stärkt das Immunsystem.

4 Dinge, die Sie wahrscheinlich noch nicht über Echinacea wussten

Echinacea, der lila-farbene Sonnenhut:  Eine schöne Pflanze mit noch schöneren Effekten

Echinacea, der lila-farbene Sonnenhut:  Eine schöne Pflanze mit noch schöneren Effekten

Vor vielen Jahren lernte ich Echinacea kennen, als ich während einer Erkältung damit mein Immunsystem gestärkt und dadurch den Verlauf abgeschwächt und verkürzt habe. Erkältung und Grippe sind jetzt wieder in vollem Gange und obwohl Echinacea bekannt dafür ist, das Immunsystem zu stärken, weiß kaum jemand, dass die Pflanze genauso effektiv Hautzustände verbessert. – Deshalb mag ich diese Wunderpflanze so.

1. Seit Jahrhunderten bewährt – Eine Pflanze mit starken Wurzeln

Echinacea ist in den USA weit verbreitet und wird seit Jahrhunderten medizinisch verwendet. Die Wurzeln wurden bereits von den amerikanischen Ureinwohnern intensiv genutzt, um äußerlich Verbrennungen, Wunden, Insektenstiche und Abszesse zu heilen sowie innerlich zur Behandlung von Infektionen und Gelenkschmerzen. Viele Jahre später gelang Echinacea auch in Deutschland der Durchbruch – mithilfe einer Tinktur namens “Meyer´s Blutreiniger”.

Heute werden überwiegend zwei Arten von Echinacea angebaut: Die violett-blühende Echinacea angustifolia wegen ihrer Wurzel und die magenta-farbene Echinacea purpurea wegen ihrer Blüten. Aus beiden werden Extrakte hergestellt, die die gleichen Wirkstoffe in etwas unterschiedlicher Zusammensetzung enthalten, darunter Echinacosin, ein sehr effektives Antioxidans.

2. Auch in fortschrittlicher Stammzell-Technologie

Echinacea purpurea ist eine wunderschöne Blume, die relativ groß wird. Dennoch werden für 1 kg Extrakt ungefähr 1.147 m² Anbaufläche und 1.378 Tonnen Wasser benötigt.

Eine nachhaltigere und ökologischere Alternative zum Anbau besteht in der Kultivierung von Echinacea Stammzellen, um daraus die Extrakte herzustellen. Obwohl dieser umweltfreundlichere Prozess wesentlich teurer ist, haben wir uns bei der Doctor Eckstein BioKosmetik für diesen Weg entschieden.

3. Schützt vor vorzeitiger Hautalterung

Antioxidantien aus Echinacea eignen sich besonders gut, die Haut vor vorzeitiger Hautalterung und Fältchen zu schützen. Dazu neutralisieren die Wirkstoffe aus Echinacea, wie etwa Echinacosin, freie Radikale, die durch Sonnenlicht oder andere Stress-Faktoren in der Haut gebildet werden.

4. Für eine sichtbar stärkere Haut

Studien zeigen, dass Echinacea den Verlauf von Entzündungen abschwächt und die Regeneration von Zellen fördert. So trägt beispielsweise eine Salbe mit dem Saft von Echinacea purpurea in über 85% der Fälle zur Verbesserung der Behandlung von Entzündungen wie bei Ekzemen und verschiedenen Wunden bei.

Echinacea stärkt die Struktur von Haut und Schleimhäuten, indem sie das Enzym Hyaluronidase hemmt und auf diese Weise den strukturellen Abbau aufhält: Dadurch bleiben Collagen und Hyaluronsäure intakt und die Haut behält ihre Elastizität und Spannkraft.

Echinacea ist ein vielversprechender Wirkstoff, über den intensiv geforscht wird. Ich freue mich schon auf die nächsten Forschungsergebnisse, um mehr über diese tolle Pflanze zu lernen. Unterdessen verwende ich Echinacea täglich in unserer Ultimate Supreme Day Balm, die Feuchtigkeit spendet und meine Haut vor den Stressfaktoren des Alltags schützt.

Für tolle Pflanzen und eine gesunde, schöne Haut,

Verena Eckstein

Zaubern für eine reife Haut

Rückblick in die 80er Jahre: Heute geben wir interessante Einblicke in die Entwicklung von einem unserer Bestseller preis: Die Repair Supreme.

In dieser Zeit hat meine Mutter an der Entwicklung der ersten Repair Produkte mitgearbeitet. Hier ist unsere Unterhaltung:

Wie sah denn eine Pflege für die reife Haut vor Entwicklung der Repair Produkte aus?

Bis Anfang der achtziger Jahre beschränkte sich die Pflege von reifer Haut auf regenerative Produkte, die mit Wirkstoffen zur Behandlung von Falten, wie etwa Collagen, kombiniert wurden. Aus diesem Grund war die Collagen Linie in dieser Zeit unsere Pflege für die reife Haut.

Woher kam denn der Gedanke an Repair?

Nachdem exzessives Sonnenbaden zum Trend wurde war klar, dass reife Haut zunehmend vom Einfluss der Sonne geprägt sein würde. Als Anfang der achtziger Jahre ein Repair Wirkstoff zur Verfügung stand, war das Deinem Vater so wichtig, dass wir ihn sofort verwendet haben. - Und zwar noch bevor der Hersteller des Wirkstoffs die entsprechenden Wirksamkeitsnachweise in der Fachpresse veröffentlicht hatte. Die deshalb vertraulich gestempelten Studien zum Repair Komplex, die uns der Lieferant damals freundlicherweise überlassen hat, haben wir noch immer in unseren Unterlagen.

Das klingt nach einem schnellen Erfolg ...

Von wegen! Für mich hat die Entwicklung eine gefühlte Ewigkeit gedauert, weil ich die Wirkstoffe stabil in eine Nachtcreme formulieren musste, die partout nicht stabil sein wollte.

Was hat dich denn die meiste Zeit gekostet?

Die meiste Zeit habe ich gebraucht, die Emulsion zu stabilisieren. Danach kamen dann Feinheiten wie die Reichhaltigkeit, das Hautgefühl und die Einstellung verschiedener anderer Parameter.

Wie fühlte sich deine erst Creme an?

Meine erste stabile Creme war ziemlich, wie kann ich das ausdrücken, bremsig. Deshalb musste ich den Anteil an festen Ölkomponenten, wie etwa Bienenwachs herabsetzen. Da das aber auch die Stabilität beeinträchtigt und die Creme außerdem noch zu flüssig für den Tiegel wurde, musste ich mit Emulgatoren gegensteuern. – Als es dann endlich geschafft war, war die Repair Supreme ein absoluter Traum!

Und wie war die Markteinführung?

Die war super. Wir hatten ja den großen Vorteil, dass es so gut wie keine Repair Wirkstoffe und deshalb auch so gut wie keinen Wettbewerb gab. So setzten wir damals Maßstäbe für die Pflege einer reifen Haut.

Sind die Produkte bis heute unverändert?

Nein. Das Verständnis von Repair ist heute viel umfangreicher als damals. Außerdem gibt es wesentlich mehr und zum Teil anspruchsvollere Wirkstoffe. Die funktionieren außergewöhnlich gut und sorgen dafür, dass die Haut wesentlich vitaler aussieht.

Und wie geht es weiter?

Mit dem letzten Relaunch hat Dein Vater vor 15 Jahren biomimetische Peptide und einen innovativen Repair-Komplex aus Soja eingeführt. In ein paar Jahren werden wir einen weiteren Relaunch starten, damit die Produkte auf der Höhe der Zeit sind. Da kannst Du Dein ganzes Wissen und Deine ganze Erfahrung aus Studium und Beruf einbringen.

Ich bin schon gespannt, in welche Richtung sich die Repair-Wirkstoffe bis dahin entwickeln werden! Ich bleibe dran!