Wenn die Haut älter wird

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Wussten Sie, dass sich ununterbrochen über 20 Milliarden Zellteilungen in unserem Körper vollziehen, um Zellen, Zellgewebe, Organe und damit unser gesamter Organismus immer wieder von neuem zu regenerieren? Etwa alle sieben Jahre hat sich unser Organismus auf diese Weise völlig neu gebildet – und das ein Leben lang. Aber warum altern wir? Zellen und Zellgewebe bilden sich im Laufe des Lebens nicht mehr, wie ursprünglich, optimal aus. Die Qualität der Zellen – und damit verbunden – der Organe, geht also mit den Jahren zurück. Auch die Lebensdauer einer Zelle sinkt. Von etwa 101 Tagen in der Kindheit bis zu etwa 46 Tagen im Alter. Diese Vorgänge gehören zum natürlichen Prozess des Alterns.

Was macht das mit unserer Haut?

In der Haut verringert sich das subkutane Gewebe, die Zahl der darin befindlichen Kapillaren und Schweißdrüsen nimmt ab. Infolgedessen vermindert sich die Schweiß- und Talgproduktion und die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu binden. Die Dicke und Elastizität des Bindegewebes geht zurück. Äußerlich sichtbar sind diese Vorgänge meist bereits ab dem vierten Lebensjahrzehnt, zu erkennen daran, dass sich beispielsweise das Hautrelief vergröbert, die Hautoberfläche trockener, spröder und rauer wird, sich erste Fältchen bilden. Äußerliche Stressoren, wie Schlafmangel, Zeit- und Leistungsdruck, extreme Wetter- und Umweltbedingungen, können diese Vorgänge beschleunigen.

Was tun?

Bei entsprechender Hautpflege lässt sich das Auftreten erster Anzeichen von Hautalterung um einige Zeit verzögern, bereits sichtbare Alterserscheinungen der Haut lassen sich abmildern. Frühzeitig sollten wir also auf sich verändernde Ansprüche der Haut reagieren und zu reichhaltigeren Pflegeprodukten greifen. Deren hochdosierte Wirkstoffe helfen der Haut, sich zu regenerieren, Feuchtigkeit zu speichern, neue Elastizität und Straffheit zu gewinnen und sich gegen zellschädigende freie Radikale (Oxidantien) zu schützen.

Anthocyane – ein wirksamer Schutz vor vorzeitiger Hautalterung

Gerade Wirkstoffe mit antioxidativen Eigenschaften sind ein effektives Mittel gegen vorzeitige Hautalterung. Dazu gehören Anthocyane, die aus der Zellflüssigkeit von Pflanzen gewonnen werden. Die antioxidative Kraft von Anthocyane ist um ein vielfaches stärker als die von Vitamin C oder Vitamin E, beides Wirkstoffe, die aktuell in kosmetischen Produkten bevorzugt als leistungsstarke Radikalfänger zum Einsatz kommen.

Will man Anthocyane als Wirkstoffe in der Kosmetik einsetzen, ist es sehr wichtig, sie mit anderen Antioxidantien zu kombinieren, damit sie stabil bleiben und die Haut optimal vor negativen Umwelteinflüssen schützen können. Bei der Auswahl der richtigen Partner hilft ein Blick auf die Antioxidantien, die zusammen mit den Anthocyanen von Natur aus in Pflanzen vorkommen. Stimmen die Mengenverhältnisse in etwa überein, lassen sich Produkte herstellen, in denen Anthocyane stabil formuliert sind.

Anti-Aging mit Aronia

Noch relativ neu ist die Verwendung von Anthocyanen aus Aronia in Kosmetikprodukten. Die Beere hat einen der höchsten bislang bekannten Anthocyane-Gehalte in Früchten und ist damit ein effektiver Lieferant dieses Anti-Aging-Wirkstoffs. Aronia melanocarpa, die schwarze Apfelbeere, gehört zur Familie der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Die Ureinwohner stellten aus ihren Blättern Erkältungstees her und schätzten die Pflanze zudem aufgrund ihrer adstringierenden Eigenschaft von Rinde und Frucht. So wurde die Pflanze schließlich auch von der europäischen Naturheilkunde entdeckt. Erst vor wenigen Jahren aber hat man damit begonnen, ihre gesundheitsfördernde Wirkung im Detail zu erforschen. Neuere Studien zeigen eindrucksvoll, wie effektiv die Frucht das Herz-Kreislauf-System, den Magen-Darm-Trakt und die Leber schützt. Darüber hinaus soll sie das Immunsystem unterstützen, antimikrobakteriell wirken und sogar das Wachstum bestimmter Krebszellen hemmen. Ein wahres Superfood also, für Körper und Haut.

Pflegeroutine Teil 2:

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Im letzten Blogbeitrag haben wir gesehen, weshalb Reinigen und Tonisieren so wichtig sind. Heute werfen wir einen Blick auf die folgenden Pflegeschritte Wirkstoffkonzentrat, Augenpflege und Tages/Nachtcreme.

 Wozu ein Wirkstoffkonzentrat?

Konzentrate sind effektive Wirkstoffkomplexe. Sie ergänzen die Wirkung der folgenden Pflegeprodukte und deshalb sind sie Spezialisten für besondere Situationen. Ganz gleich, ob sich die Haut nach Beruhigung, mehr Feuchtigkeit, einem Plus an Vitaminen, Anti Aging oder Schutz vor der Sonne sehnt: Ergänzen Sie Ihre Hautpflege um das passende Konzentrat – täglich, bei Bedarf oder als Kur. Im Hinblick auf optimale Ergebnisse tragen Sie das Konzentrat einfach vor der entsprechenden Pflegecreme auf und lassen dieses vollständig einziehen oder massieren es sanft ein.

Konzentrate enthalten zu wenig Öl, um den Sebumfilm nach dem Waschen wieder zu kompensieren und ersetzen deshalb keine Creme. Sie dienen vielmehr dazu, temporäre Bedürfnisse Ihrer Haut zu befriedigen, ohne dass sie Ihre gewohnte Pflege umstellen müssen.

 Ready to go: Die Tagescreme

Wie beim Speiseeis verbindet die Schlüsselkomponente einer Creme, das Emulgator-System, Öl und Wasser zu einer stabilen Emulsion. Bei Tagescremes sind feinste Öltröpfchen in Wasser verteilt, weil Wasser schnell verdunstet und nach kurzer Zeit ein dünner Ölfilm auf der Haut bleibt, der nicht glänzt, aber die Haut schützt. Man kann die Creme auftragen und gleich los oder noch schnell etwas Make-Up verwenden, nachdem die Creme vollständig eingezogen ist. Wichtig ist hierbei, eine saubere Entnahme, etwa aus einer hygienischen Spenderflasche, und dass Sie der Haut einige Minuten Zeit geben bis sie die Pflege aufnehmen kann.

Vergessen Sie auch nicht Ihren Hals und Ihr Dekolleté, eine Pflege der Sonnenterrassen des Körpers ist besonders wichtig.
— Verena Eckstein

Glänzend erholt: Die Nachtcreme

Nachts, wenn die Erholung im Vordergrund steht, verwendet man Cremes, bei denen wenige Wassertröpfchen in Öl verteilt sind. Diese Cremes bilden, häufig auch glänzende, Filme auf der Haut, die es ihr erlauben, sich optimal zu erholen. Deshalb funktionieren manche Nachtcremes wie Packungen und man sollte auf dem Rücken zu schlafen, damit sie Ihre Wirkung voll entfalten können und nicht im Kopfkissen enden.

Zelebrieren Sie das Auftragen der Nachtcreme. Lassen Sie dazu die Creme in den Händen schmelzen, bevor Sie sie auf das Gesicht legen, sanft massieren und auf diese Weise gleichmäßig verteilen.

Augenpflegeprodukte mildern auch erste Fältchen um die Lippen.
— Verena Eckstein

Sonderbehandlung für die Augen

Sparen Sie die Augenpartie jeweils aus, sowohl bei der Verwendung eines Konzentrats als auch bei Tages- oder Nachtcreme, und verwenden Sie separate Augenpflegeprodukte. Zur Pflege der feinen, dünnen Haut an der Augenpartie haben Sie die Wahl zwischen Gel-, Balsam- oder Creme-Texturen – je nachdem was sich für Sie besser anfühlt. Eine sanfte Emulsion zur Entfernung von Augen-Make-up und eine Augenlotion runden das tägliche Ritual rund ums Auge ab.

Reichhaltigkeit verbindet und

Wie reichhaltig eine Tages- oder Nachtcreme empfunden wird hängt dabei wesentlich davon ab, was Öl und Wasser verbindet: Dem Emulgator-System. Darüber hinaus spielt die Auswahl der Ölkomponenten bei diesem Empfinden eine bedeutende Rolle. Einen überraschend kleinen Einfluss hat hingegen die Menge an Öl, die in einer Creme enthalten ist.

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sorgt für Feuchtigkeit und Effizienz

Emulgatoren verbinden aber nicht nur Öl und Wasser und sind für die die Reichhaltigkeit einer Creme verantwortlich, sondern sie haben noch eine Reihe von weiteren nützlichen Eigenschaften: Sind z.B. Sterole Teil des Emulgator-Systems wie etwa in Lanolin, wird die Barriere gestärkt und die Geschmeidigkeit der Haut erhöht. Deshalb dürfen sie in der Pflege für eine reife Haut nicht fehlen und werden auch häufig als medizinische Salbengrundlagen verwendet. Im Gegensatz zu Sterolen erhöhen Lecithine die Durchlässigkeit der Haut für Wirkstoffe und erhöhen deren Feuchtigkeitsgehalt.

Leben Sie ihr eigenes Pflegeritual

Das Selbstwertgefühl ist Ausdruck von Belastbarkeit und inneren Beschaffenheit, aber auch von Erfahrungen mit anderen. Es bezieht sich deshalb sowohl auf den Wert, in dem wir uns selbst sehen, als auch auf die Anerkennung und Wertschätzung, die uns von anderen zu Teil wird. Die meisten Menschen streben nach Anerkennung - um in den Augen Anderer schön zu sein und geschätzt zu werden. Diese Ausrichtung auf das Äußere ist begleitet von einer Vorliebe für das Dekorative. Deshalb wird Hautpflege in diesem Fall meist als Verschönerung und nicht als äußerliche Pflege von Haut und Körper betrachtet.

Im Gegensatz dazu sollte Ihr Pflegeritual ein Wohlfühlritual werden, damit Sie ihr Inneres und Äußeres stärken und Ihrem Körper und Ihrem Geist etwas Gutes tun!

Sauber, glatt & fein: Was in Ihrer Pflegeroutine nicht fehlen sollte

Alles steht und fällt mit der richtigen Reinigung. Oftmals wird dieses Thema aber völlig unterschätzt. Die tägliche Reinigung ist jedoch genauso wichtig für das Aussehen der Haut wie das Auftragen einer Creme. Sie dient dazu, die Haut von Sebum, Hautschuppen, Schmutz und Staub zu befreien. Diese sammeln sich tagsüber wie ein Film auf der Hautoberfläche an und müssen von Zeit zu Zeit entfernt werden.

Die richtige Reinigung, Schritt 1

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Verwenden Sie das richtige Reinigungsprodukt. Sie werden schnell merken, ob Sie zum richtigen Produkt gegriffen haben – denn die Haut kann spannen und sogar zu Rötungen neigen oder schuppen, wenn das Produkt nicht zu Ihrem Hautzustand passt.

Daher als Leitfaden: Für trockene und zarte Haut eignen sich ölhaltige Reinigungsprodukte. Bei zur Fettigkeit neigender Haut sollte auf eine Reinigungsmilch oder besser ein waschaktives Reinigungsgel zurückgegriffen werden. Die Reinigung sollte in kreisförmigen Bewegungen aufgetragen und mit Wasser entfernt werden. Anschließendes sanftes Trockentupfen mit einem Kosmetiktuch schließt die Reinigung ab.

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Achten Sie auf Ihre Augen.

Legen Sie auf das Abschminken der Augen einen besonderen Fokus, denn die Haut um die Augen ist meist trockener und sensibler, da in dieser Gesichtsregion weniger Talgdrüsen angesiedelt sind. Lösen Sie behutsam Eyeliner und Mascara, ohne viel zu „rubbeln“. So können Sie das brechen der Wimpern vermeiden und die Haut wird nicht strapaziert.

Achten Sie auf die Wassertemperatur.

Beim Reinigen des Gesichts ist es ratsam, lauwarmes Wasser zu verwenden. Zu heißes Wasser laugt die Haut aus, genauso wie zu langes Waschen. Verwenden Sie daher ausreichend Wasser zum Entfernen des Reinigungsprodukts – aber auch nicht zu viel. Denn je länger der Wasserkontakt anhält, desto mehr wird die Haut strapaziert.

Die richtige Reinigung, Schritt 2

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Verwenden Sie Gesichtswasser zum Tonisieren der Haut. Ein Tonic reinigt entfernt letzte Rückstände des Cleansers. Zudem erfrischt es und bereitet die Haut auf die anschließende Pflege vor.

Interessantes zu Hautunreinheiten und was man dagegen tun kann

Im Haarfollikel befinden sich Sebum (Hauttalg) sowie die natürliche, residente Flora, die vom Sebum lebt und es abbaut. Bei unreiner Haut wird zum einen zu viel Sebum gebildet und zum anderen rufen dessen Abbauprodukte Verhornungsstörungen in den Follikelwänden hervor. Daraufhin bildet sich ein Hornpfropf, der die Pore verstopft, sodass das Sebum nicht mehr abfließen kann. Es staut sich und dehnt den Follikel. Infolgedessen verändert sich die residente mikrobielle Flora. Es kommt zu Unreinheiten. Die eigentliche Ursache von übermäßiger Sebumbildung ist meist ein hormonelles Ungleichgewicht – in der Pubertät, aber auch im Erwachsenenalter.

Nach der Reinigung ist vor dem Peeling

Neben Balsam oder Creme, die immer auf Ihren Hautzustand abgestimmt sein sollten, können Sie Ihre Haut zusätzlich unterstützen, damit sie sich glatt und fein zeigen kann.

Verwenden Sie Peeling oder machen Sie – am besten in Absprache mit Ihrem Kosmetikinstitut – eine Kur, z.B. mit Enzympeeling.

Ein Peeling eignet sich für fast alle Hautzustände und kann durchgehend angewendet werden. Eine Ausnahme ist sensible bzw. zarte Haut, bei diesen beiden Hautzuständen können durch Peelings leicht überstrapaziert werden. Wählen Sie z.B. ein feinkörniges Gesichtspeeling auf der Basis von hautfreundlichen Jojoba Hartwachskügelchen. Diese intelligenten Peelingkörperchen geben nach, wenn die mechanische Kraft zu stark wird. Dadurch ist das Peeling schonend und es wird ein optimaler Peelingeffekt erreicht, denn es trägtüberschüssige Hornschüppchen ab. Eine erbsengroße Menge auf die gereinigte Haut von Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen, sanft mit feuchten Fingerspitzen und kreisenden Bewegungen massieren und dann mit genügend Wasser abnehmen. Die Haut wird besonders schön und glatt, wenn das Peeling regelmäßig ein- bis zweimal pro Woche zur Anwendung kommt.

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Mechanische Peelings kann man durch eine gezielte Pflegekur mit niedermolekularen Feuchthaltefaktoren unterstützen: Sie werden in die Barriere eingebaut, erhöhen dadurch den Feuchtigkeitsgehalt und damit die natürliche Enzymaktivität in der Haut, so dass Hornschüppchen kontinuierlich und vor allem physiologisch abgelöst werden. Eine Kur sollten Sie immer über ein bis zwei Hautzyklen hinweg anwenden, dann einige Wochen pausieren und wieder starten.

Beide Anwendungen schließen Sie mit der Ihrem Hautzustand entsprechenden Lotion und Tages- oder Nachtcreme ab.

Ein Besuch im Kosmetikinstitut lohnt sich

Ihre Haut freut sich, wenn Sie Ihr einen Besuch im Kosmetikinstitut gönnen. Sie waren noch nie im Kosmetikinstitut? Die Profis werden ein Erstgespräch mit Ihnen führen, Ihre Haut einem der vielen Grundzustände zuordnen und eine entsprechende Pflege für Sie auswählen, die dann meist noch individuell angepasst wird.

Ein absolutes Highlight beim Institutsbesuch ist aber ein enzymatisches Peeling, bei dem das Peeling durch feuchtwarme Kompressen im pH-Optimum der Enzyme gehalten wird. Das sollte man sich mindestens einmal im Monat wert sein.

Kuren mit enzymatischen Peelings sind vor allem bei unreiner Haut Mittel der Wahl, weil sie das Ausreinigen und das Abklingen von Unreinheiten wesentlich erleichtern. Das Ergebnis der Kur ist optimal, wenn die Schälung in gleichen zeitlichen Abständen innerhalb eines Regenerationszyklus von etwa einem Monat zur Anwendung kommt.

After Summer Repair – Helfen Sie Ihrer Haut, sich selbst zu helfen

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Haben Sie die warmen Sommertage auch mit gemütlichen Abenden auf der Terrasse oder im Schwimmbad mit langen Sonnerbädern und einem Sprung ins kühle Nass verbracht?

Wenn nun die Tage kürzer werden und sich das Leben wieder etwas entschleunigt und gemütlicher wird, sollten wir uns mehr Zeit für uns selbst gönnen. Von Zeit zu Zeit ein bisschen „Me-Time“ ist so wichtig. Erholen Sie sich von den beruflichen Anstrengungen und privaten Verpflichtungen die unser Alltag so mit sich bringt. Und, tun Sie in dieser Zeit auch etwas für Ihre Haut, denn für sie war der Sommer Höchstarbeit.

Warum Sie gerade jetzt etwas für Ihre Haut tun sollten?

Das, was den Sommer ausmacht, Sonne und warme, trockene Luft, aber auch Klimaanlagen, sind für die Haut Stressfaktoren. Sie neigt dadurch stärker zur Trockenheit, verliert an Spannkraft, reagiert empfindlicher auf äußere Einflüsse und erscheint oftmals müde. Zudem wird die Hautalterung gefördert.

Auch wenn sich der Sommer langsam aber sicher dem Ende zuneigt und die Intensität der Sonne abnimmt, arbeitet die Haut immer noch auf Hochtouren an den Auswirkungen der vergangenen Saison.

Mein Tipp: Starten Sie schon jetzt mit reichhaltigerer Pflege.

Verwenden Sie Inhaltsstoffe die der Haut helfen, sich selbst zu helfen: Achten Sie auf Produkte, die einen Repair-Komplex aus Soja enthalten, der unterstützt wird von Oligopeptiden, Milchsäurebakterien, einem Weizenkeim-Extrakt und einem Oxidations-Schutzsystem aus den Vitaminen A + E.

Diese Produkte und Wirkstoffe geben ihrer Haut eine individuelle Pflege und besondere Zuwendung. Intensive Feuchtigkeit und ein effektiver Schutz vor Umwelteinflüssen runden die Pflege ab. In Kombination beugen diese Inhaltsstoffe Ermüdungserscheinungen und Fältchen vor und verbessern das Feuchthaltevermögen. Sie helfen der Haut beim Umgang mit Stresssituationen wie etwa bei UV-Belastung und schützen sie vor vorzeitiger Alterung. Auch die natürlichen Repair Mechanismen werden unterstützt. Ihre Haut wirkt damit in jeder Lebenslage jugendlich frisch und geschmeidig.

Diese Wirkstoffe helfen übrigens nicht nur bei sonnenstrapazierter Haut, auch reife Haut lässt sich super damit pflegen. Denn zwischen diesen beiden Hautzuständen gibt es einige Ähnlichkeiten: beide sind träge, trocken, dünn und meist strapaziert.

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Interview mit Iris Eckstein

Meine Mutter, die nun seit über 30 Jahren im Unternehmen aktiv ist und an der Entwicklung der ersten Repair-Produkte beteiligt war, gab vor einigen Jahren ein interessantes Interview zu Thema Repair Pflege bei Doctor Eckstein, das ich gerne noch einmal mit Ihnen teilen möchte:

Wie sah denn eine Pflege für reife Haut vor Entwicklung der Repair Produkte aus?

Die Collagen Linie war bis Anfang der achtziger Jahre unsere Pflegeserie für reife Haut. Zu dieser Zeit beschränkte sich die Pflege von reifer Haut auf regenerative Produkte, die mit Wirkstoffen zur Behandlung von Falten, wie etwa Collagen, kombiniert wurden.

Woher kam denn der Gedanke an Repair?

Nachdem exzessives Sonnenbaden zum Trend wurde war klar, dass reife Haut zunehmend vom Einfluss der Sonne geprägt sein würde. Anfang der achtziger Jahre konnten wir schließlich Produkte mit Repair Komplex anbieten. Meinem Mann war das Thema damals so wichtig, dass wir die Pflege bereits vorgestellt haben, bevor der Hersteller des Wirkstoffs die entsprechenden Wirksamkeitsnachweise in der Fachpresse veröffentlicht hatte. Die deshalb vertraulich gestempelten Studien zum Repair Komplex, die uns unser Lieferant damals freundlicherweise überlassen hat, haben wir noch immer in unseren Unterlagen.

Das klingt nach einem schnellen Erfolg...

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Von wegen! Für mich hat die Entwicklung eine gefühlte Ewigkeit gedauert, weil wir die Wirkstoffe stabil in eine Nachtcreme formulieren mussten, die partout nicht stabil sein wollte.

Die meiste Zeit haben wir gebraucht, um die Emulsion zu stabilisieren. Danach kamen dann Feinheiten wie die Reichhaltigkeit, das Hautgefühl und die Einstellung verschiedener anderer Parameter.

Wie fühlte sich die erste Creme an?

Die erste stabile Creme war ziemlich, wie kann ich das ausdrücken, bremsig. Deshalb mussten wir den Anteil an festen Ölkomponenten, wie etwa Bienenwachs herabsetzen. Da das aber auch die Stabilität beeinträchtigt hat und die Creme außerdem noch zu flüssig für den Tiegel wurde, mussten wir mit Emulgatoren gegensteuern.

Und wie war die Markteinführung?

Wir hatten ja den großen Vorteil, dass es so gut wie keine Repair Wirkstoffe und deshalb auch so gut wie keinen Wettbewerb gab. So setzten wir damals Maßstäbe für die Pflege einer reifen Haut.

Sind die Produkte bis heute unverändert?

Nein. Das Verständnis von Repair ist heute viel umfangreicher als damals. Außerdem gibt es mittlerweile wesentlich mehr und zum Teil anspruchsvollere Wirkstoffe. Die funktionieren außergewöhnlich gut und sorgen dafür, dass die Haut vitaler aussieht.

Und wie geht es weiter?

Mit dem letzten Relaunch hat mein Mann vor 15 Jahren biomimetische Peptide und einen innovativen Repair-Komplex aus Soja eingeführt. Jetzt liegen uns neue Studien zum Repair Komplex vor: Demnach stabilisiert dieser auch Stammzellen. Und solche Studien geben uns dann wiederum neue Forschungsansätze.

 Sie merken, die Entwicklung hochwertiger Pflegeprodukte geht immer einher mit fundierten Studien- und Forschungsergebnissen und ist ein kontinuierlicher Prozess über Jahre und Jahrzehnte. So wissen wir heute viel besser, was uns z.B. bei sonnenstrapazierter Haut helfen kann, als noch vor dreißig Jahren.

Doch mindestens ebenso wichtig wie die richtige Pflege ist, dass Sie sich wohlfühlen. Denn ein inneres Gleichgewicht spiegelt sich auch immer äußerlich wider. Deshalb: Me-Time – Tun Sie etwas für sich! Wann waren Sie das letzte Mal bei einer Kosmetikerin, wann haben Sie zuletzt ein Buch gelesen oder Sport getrieben? Verwöhnen Sie sich und machen Sie wieder mehr von dem, was Ihnen Spaß macht. Ihr Körper und Ihre Seele werden es Ihnen danken.

 

Sonnenschutz – don’t care? Sun care!

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Noch in der Generation meiner Mutter war der Sonnenschutz kein Thema mit Priorität. Ein typisches Bild von damals waren sich in der Sonne räkelnde Körper am Meer, nicht selten vom intensiven Sonnenbad Mittel- bis Dunkelrot gefärbt. Der Satz „in zwei Tagen wird daraus ein schönes Braun“, ist meiner Mutter bis heute gut in Erinnerung geblieben. Wer Kinder hat, weiß am besten, wie ernst das Thema heute genommen wird. Schon im Kindergarten werden die Kleinen dazu angehalten, sich vor der Sonne zu schützen und immer mit einer Sonnenmilch eingecremt im Freien zu spielen.

Die Zeiten haben sich geändert – und das zu Recht! Natürlich brauchen wir das Sonnenlicht, aber wissenschaftliche Erkenntnisse haben uns vorsichtiger im Umgang mit ihm werden lassen.

 Wozu brauchen wir die Sonne?

Sonnenstrahlen schenken uns Wärme, sie fördern die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin, erhöhen unser Wohlbefinden und steigern die Leistungsfähigkeit. Sie ermöglichen die Vitamin D-Synthese in der Haut, was sich wiederum positiv auf das Immun- und Nervensystem sowie den Stoffwechsel auswirkt. Deshalb werden z.B. Hautkrankheiten wie Neurodermitis damit behandelt.

 Was sind Sonnenstrahlen?

Das Sonnenlicht besteht aus verschiedenen Wellen, mit unterschiedlichen Wellenlängen. Je kürzer die Welle ist, desto höher der Energiegehalt und desto gefährlicher die Strahlung. Langwelliges Licht ist weniger gefährlich, weil wir es sehen und als Wärmestrahlung wahrnehmen.

Wichtig für uns ist die mittel- bis kurzwellige ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung), da sie hautphysiologisch wirksam ist: Sie wird in drei Bereiche unterteilt: UV-A, B und C. Die gefährlichste von ihnen, ist die kurzwellige UV-C-Strahlung, die glücklicherweise komplett durch die Atmosphäre gefiltert wird. UV-B-Strahlung kann zwar Sonnenbrand verursachen, ist aber auch zur Bildung von Vitamin D erforderlich. UV-A Strahlung bräunt die Haut, ist aber auch für deren Alterung verantwortlich.

 Beachten Sie, dass Sie nicht 100% geschützt sein können. Etwas UV-Strahlung erreicht Sie immer.

Beachten Sie, dass Sie nicht 100% geschützt sein können. Etwas UV-Strahlung erreicht Sie immer.

Das sind dann auch die Schattenseiten des Sonnenlichts

UV-A und UV-B Strahlung sind also auch für Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und andere Erkrankungen der Haut verantwortlich.

Solche Hautreaktionen entstehen z.B. indem Sonnenstrahlen zu viele freie Radikale in der Haut erzeugen, die zu unkontrollierten Kettenreaktionen neigen. Die Folge: Sonnenbrand.

Was können wir tun, um Sonnenbrand zu entgehen?

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Sonnenschutz natürlich! Dabei ist es gleich ob man Creme, Gel, Sticks oder Milch verwendet. Wichtig ist, dass die Produkte effektiv vor UV-A- und UV-B-Strahlung schützen und sich dabei nicht verändern.

Richtig gut wird der Sonnenschutz, wenn er mit Oxidationsschutz kombiniert wird und die Haut in der Sommerhitze vor dem Austrocknen schützt.

Zudem kann man die Haut nach dem Sonnenbaden mit einer Apres-Sun-Pflege wieder ins Gleichgewicht bringen. Diese Pflegeprodukte haben meist eine kühlende und feuchtigkeitsspendende Wirkung. Darüber hinaus gewährleisten sie, dass die Haut Ihre gesunde Bräune länger behält.

Bräune ade?

Für eine schön gebräunte Haut ohne Sonne gibt es die Self Bronzer – selbstbräunende Cremes für Gesicht und Körper.

Vor der Anwendung im Gesicht und am Körper sollte immer ein Peeling verwendet werden, damit die Haut vor dem Auftragen schön glatt und die Tönung gleichmäßig wird. Auf behaarten Körperpartien kann es vorkommen, dass sich der Selbstbräuner nicht gleichmäßig verteilen lässt. Deshalb vor der Anwendung rasieren.

Den Bronzer immer gleichmäßig und nicht punktuell auftragen, dann sanft einmassieren. Zudem sollte man ihm Zeit geben, dass er gründlich einzuziehen kann. Die Hände nach der Anwendung gründlich reinigen. Anfangs sollte der Self Bronzer täglich aufgetragen werden, ist der gewünschte Ton erreicht, genügt alle zwei bis drei Tage eine Auffrischung.

Und wie geht‘s weiter?

Über Sonnenschutz wissen wir heutzutage viel mehr als früher, deswegen hat sich auch das Verständnis hierfür grundlegend geändert.

Doch wohin führt der weitere Weg? Es ist vor allem die Kosmetikbranche gefragt, deren Anforderungen Innovationspotential für die Hersteller schaffen und diese zu Verbesserungen antreibt.

Es bleibt also spannend!